10. Offene Berliner Meisterschaften
am 20. Juni 2009
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Berlin, Ballroom und Ballons Für die einen sind sie Generalprobe vor den Outgames in
Kopenhagen, für die anderen das letzte Turnier vor der Sommerpause: Am 20. Juni
fanden die 10. Offenen Berliner Meisterschaften für gleichgeschlechtliche
Paare statt. Auch fünf L.U.S.T.-Paare waren dabei, die an diesem Tag drei Mal
auf dem Treppchen standen. Neben den Deutschen Meisterschaften sind die Offenen
Berliner Meisterschaften des Tanzclubs Pinkballroom das größte jährlich
ausgetragene gleichgeschlechtliche Tanzturnier Deutschlands. Zwar war das
Feld heuer (vor allem in den oberen Klassen) nicht ganz so gut besucht,
dennoch kam mit 88 Paaren ein beeindruckendes Starterfeld zusammen. Darunter
auch fünf Paare aus München, von denen eines am Ende Freudentränen in den
Augen hatte: Der zweite Platz von Gaby und Petra in der Standard-D-Klasse
schien wie eine Erlösung, denn schon länger hatten die beiden auf einen der
begehrten Treppchen-Plätze warten müssen. Zwei Münchner Paare feierten in
Berlin ihre Turnierpremiere: Sandra und Doren absolvierten diese gut gelaunt
und mit großer Gelassenheit, von Lampenfieber war da wenig zu spüren. Für
einen Platz im Finale der Standard-D-Klasse hat es leider dennoch nicht
gereicht – noch nicht! Ihr erstes gemeinsames Turnier tanzten auch Gunter und
Robert, die sich nach einem missglückten Quickstep in der C-Klasse Standard
mit dem siebten Platz begnügen mussten. In der gleichen Klasse erreichten
Harry und Mario einen vierten, Bernd und Gerhard einen dritten Platz, der mit
(wie könnte es bei Pinkballroom anders sein) mit zwei Flaschen Rosé-Sekt
belohnt wurde. Wie schon in Frankfurt waren Martin und Chris das
hochwertigste Münchner Standard-Paar und ertanzten sich in der B-Klasse
einen fünften Platz. Einzige Starter in der Latein-Kategorie waren Bernd und
Gerhard, die bei ihrem zweiten Start in der C-Klasse einen zweiten Platz (und
zwei weitere Flaschen Rosé-Sekt...) einfuhren. Das Orga-Team von Pinkballroom hatte wie gewohnt für
einen routinierten und reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gesorgt. Das
Deko-Team setzte konsequent auf Pink und zauberte so einen pfiffigen und
stimmigen Rahmen in die sonst eher nüchterne Atmosphäre des Berliner
Trainingszentrums. Immer wieder für Aufregung sorgten nur die in
unregelmäßigen Abständen platzenden Ballons, deren Außenhüllen der steigenden
Innentemperatur nichts mehr entgegen zu setzen hatten. Dieses Knallen ist
aber ein für dieses Turnier typisches Phänomen (vergleichbar mit dem
Flugzeuglärm der Tennisarena in Flushing Meadow) – Berlin-erfahrene
TänzerInnen lassen sich dadurch nicht mehr verunsichern... Ein herzlicher Dank geht aus München an die
Berlinerinnen und Berliner, die von der Bettenbörse bis zum abendlichen Ball
alles bestens im Griff hatten! Im Bild: Die Sieger A-Latein: Milan Hradecky und David
Valcuha aus Prag, Foto: Sabine Reichel
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